Der Zoll beim Waren-Networking über Staatsgrenzen

Die IT ersetzt das Papier langsam aber sicher bei den Behörden. Ein Beispiel dafür ist das System zur Kontrolle der Beförderung verbrauchsteuerpflichtiger Waren des Zolls Namens EMCS (Excise Movement and Control System). Dieses ersetzt das BVD (Begleitendes Verwaltungsdokument) ab April 2009 in Deutschland.

Dieses Projekt gibt Einblicke in die Umsetzung von Entscheidungen des Europäischen Rates und dessen Einbeziehung in Nationalgrenzen überschreitende Aktionen:

„Realisiert wird das EMCS im Rahmen eines EU-Projektes, in dessen Rahmen alle Mitgliedstaaten eigene Anwendungen entwickeln, die über ein Gateway bei der Europäischen Kommission verfahrensbezogene Vorgangsdaten austauschen.“

Der Workflow (als Bild mit Liste auf der Zollwebseite dargestellt) umfasst zehn Schritte, bei Schritt sechs ist die Ware beim Empfänger.

Eine Vereinfachung des Versandes von verbrauchssteuerpflichtigen Waren soll mit Einführung dieses Systems – oder Netzwerkes von Zoll-EU-Händlern – einhergehen. Sie wird durch Computernetzwerke statt Postdistribution erzielt. Der Versand von Waren soll damit abgesichert werden, da eine Bewilligung vor dem Versand erteilt wird, die durch eine schnellere Rücksendung des Nachweises ermöglicht wird. Die Überwachung dieser Waren mit Echtzeitdaten wird außerdem möglich.

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