Dokumentation des „Asian European Editor’s Forum 2008“ – Krisennetworking

Hier finden Sie die von mir erstellte Dokumentation des „Asian European Editor’s Forum“.

Das Regionalbüro Asien der Konrad-Adenauer-Stiftung veranstaltet jährlich eine Konferenz für Journalisten zu einem aktuellen Thema. Neben dem Informationsaspekt der Veranstalltung stehen insbesondere der kulturelle Austausch und das Europäisch-Asiatische Networking unter Chefredakteuren im Vordergrund.

Die Konferenz umriss 2008 eine Krise die mindestens so gravierend wie die Finanzkrise ist: Weiterlesen

Networking der Finanzmärkte oder Networking durch die Finanzmarktkrise 2007-2008

Eine sechzehnseitige Chronik der Finanzkrise wurde auf wiwo.de veröffentlicht. Sie liest sich wie ein Handbuch zum Networking. Erhellend sind die Krisen, welche die internationale Verstrickung des Finanzsektors offenlegen. Was sollte demnach beim Networking vermieden werden? Wohin führen die neuen Vernetzungen? Den Artikeln der Chronik folgend skizziere ich einige Netzwerke und deren Veränderungen, soweit sie durch die Artikel zu einer erhellten Blackbox werden.

Die Krise wird in einem Video der OECD von ihrem Chef-Ökonomen Schmidt-Hebbel sehr kurz erklärt durch ein Fehler im Markt für Private Anleger und durch politische Fehler in der Überwachung und Führung dieser Märkte. Eine kritische Videoserie aus den USA finden Sie bei brave new films. Zum G 20 Treffen am 2. April 2009 in London betreibt die Open University ein Forum, zu dem auch 5 Videos die Einschätzungen von Wissenschaftlern und dem Minister David Miliband – nach der Registrierung zum Forum – präsentieren.

Der Beginn der Krise wird im ersten Artikel der Serie auf 2000 Datiert. Ein Datum, das einigen Anlegern und Medienunternehmen noch recht gut in Erinnerung sein dürfte.

Das Jahr, in dem die New-Economy-Bubble geplatzt ist. Viele Aktionäre stellten desillusioniert fest, dass von dem Aufschwung des Internets und den neuen Technologien des IT- und Kommunikations-Bereiches nicht mehr viel übrig ist. Der Tenor war, dass sie ihr Geld in Versprechungen und Prognosen ohne materielle Grundlage gesteckt hatten, in einen Bereich, in dem Erfahrungswerte fehlten und zu hohe Erwartungen dubiose Praktiken ermöglichten. Neue Standards wurden für Aktiengesellschaften eingeführt. Einige Gewinner gingen aus dem Crash hervor wie Google, E-Bay, Amazon oder Yahoo und konnten ihre Marktanteile seither vergrößern. Nach einer weiteren harten Phase für die Finanzmärkte durch die Anschläge von 2003 schien alles etwas besser zu laufen – bis vor Kurzem. Seit dem Jahr 2007 entlarvt sich ausgerechnet die traditionell sichere Anlage in klassisch materielle Werte wie Immobilien als Farce und die Krise überrollt die ersten milliardenschweren Akteure des Netzwerkes. Wie kam es zu dem beispiellosestem Werteverfall aller Zeiten?

Der Grund ist schlicht und einfach Weiterlesen